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Social Media setzt mich unter Druck

Der Druck, perfekt zu sein oder nichts verpassen zu wollen, wird durch die sozialen Medien noch verstärkt – auch wenn es so wirkt, als hätten es „alle anderen" im Griff. Es ist okay, wenn dich das belastet.

Du kannst hier einfach ganz in Ruhe für dich lesen.

Trifft etwas davon auf dich zu?

Ich vergleiche mich dauernd Ich fühle mich nie gut genug Kommentare/Likes stressen mich Ich brauche viel Bestätigung Ich kann nicht mehr abschalten Ich kann nicht aufhören zu scrollen Ich habe Angst, etwas zu verpassen

Wenn dich etwas belastet, ist das Grund genug, dir Unterstützung zu holen.

Woher kommt der Druck?

Social Media kann belastend sein, und das auf verschiedene Arten.

Vergleich

„Alle anderen wirken glücklicher, erfolgreicher und als hätten sie es einfach besser als ich."

Sichtbarkeit

„Ich habe ständig Angst davor, wie andere mich bewerten oder was sie über mich denken."

Tempo

„Es gibt nie eine Pause und immer etwas Neues, das man sehen oder wissen muss."

Reaktion

„Likes, Kommentare oder DMs bestimmen, wie ich mich fühle."

Du bist nicht falsch.

Dein Erleben im digitalen Raum ist ernst zu nehmen.

Du bist nicht „zu sensibel"

Diese Sätze hört man oft, aber sie stimmen nicht.

Falsch

„Alle anderen schaffen das locker."

Richtig: Viele Menschen fühlen sich von der Menge an Bildern und Infos überfordert.

Falsch

„Du musst immer am neuesten Stand sein."

Richtig: Du hast das Recht auf Pausen und musst nicht jede Sekunde erreichbar sein.

Falsch

„Das ist doch nur Spaß."

Richtig: Wenn dich Inhalte oder Kommentare verletzen, ist das kein Spaß, sondern ernst zu nehmen.

Ist das schon Gewalt?

Hör auf dein Bauchgefühl. Du musst das nicht über dich ergehen lassen.

Wenn andere dich online klein machen, auslachen oder bloßstellen.

Wenn du dich digital überwacht oder kontrolliert fühlst.

Wenn Bilder gegen deinen Willen genutzt oder als Druckmittel eingesetzt werden.

Wenn du dich im Netz nicht sicher fühlst

Du entscheidest selbst, wer oder was online wie viel Platz in deinem Leben einnimmt. Auf Saferinternet.at findest du praktische Tipps, wie du deine Privatsphäre schützt oder verletzende Inhalte sicher meldest.

Sichere jetzt deine digitalen Grenzen (öffnet in neuem Tab)

Was könnte jetzt helfen?

Drei kleine Schritte, die du ausprobieren kannst, aber nicht musst.

1

Erlaube dir Pausen

Du darfst dich ausklinken und auch mal nicht erreichbar sein, wenn es dir zu viel wird – dein Wohlbefinden geht vor.

2

Teile deine Gedanken

Es hilft oft, den Druck einmal laut auszusprechen oder einer Vertrauensperson davon zu erzählen.

3

Hol dir Unterstützung

Du darfst dir professionelle Hilfe holen, auch wenn du dein Gefühl noch nicht genau benennen kannst.

Was du wissen solltest

  • Die Beratung ist anonym.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Wir respektieren deine Grenzen.
  • Alles ist vollkommen freiwillig.

Möchtest du darüber sprechen?

Unser Team vom Digitalen Kinderschutzzentrum ist gerne für dich da. Gemeinsam überlegen wir ganz in Ruhe, was dir jetzt Sicherheit geben könnte – ohne dass du sofort etwas entscheiden musst.

Hol dir Hilfe & Beratung

Häufige Fragen