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Mein „Nein“ wird ignoriert

Dein Nein muss respektiert werden – immer. Wenn jemand deine Grenzen nicht akzeptiert, ist das übergriffig. Du trägst keine Schuld daran.

Wenn du dich gerade bedroht fühlst, findest du seitlich jederzeit die Soforthilfe.

Trifft etwas davon auf dich zu?

Mein „Nein“ wird ignoriert Ich fühle mich unter Druck gesetzt Ich schäme mich Ich fühle mich nicht gehört Ich werde zu Dingen überredet Ich fühle mich nicht sicher Ich traue mich nicht, „Nein“ zu sagen

Du musst hier nichts erzählen. Du darfst dir erst einmal nur Orientierung holen.

Du verdienst Respekt

Es ist wichtig, dass deine Grenzen und dein „Nein" akzeptiert werden.

Nein heißt Nein

Wenn du „Nein" sagst oder zeigst, dass du etwas nicht möchtest, ist das eine klare Grenze, an die sich ALLE halten müssen – ohne Ausnahmen. Wird sie trotzdem überschritten, ist das eine Grenzverletzung – bei Berührungen, ungefragten Dickpics oder sexuellen Handlungen spricht man von sexualisierter Gewalt.

Auch Unsicherheit zählt

Nur weil du nicht aktiv „Nein" gesagt hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du dein Einverständnis für etwas gegeben hast. Wenn du unsicher bist, gilt das genauso.

Du darfst jederzeit „Stopp" sagen

Du hast das Recht, jede Situation jederzeit zu beenden – auch wenn du vorher noch zugestimmt hast oder dich zu etwas überreden hast lassen.

Du hast nichts falsch gemacht.

Wie du dich fühlst, ist ernst zu nehmen – wir sind da, um dich zu unterstützen.

Gefühle sind oft schwer zu benennen

Nur weil du noch keinen Namen für deine Gefühle gefunden hast, sind sie nicht weniger wert.

Verwirrung

Es ist normal, wenn du dich erst einmal durcheinander fühlst und das Geschehene nicht sofort einordnen kannst.

Schuldgefühle

Viele suchen den Fehler bei sich selbst. Aber: Nicht du trägst die Schuld – sondern derjenige, der deine Grenzen überschreitet.

Scham

Das Gefühl von Scham ist eine häufige Reaktion auf verletzte Grenzen. Das bedeutet aber nicht, dass du etwas falsch gemacht hast.

Angst vor Reaktionen

Du machst dir Sorgen darüber, was andere denken oder wie die Person auf dein „Nein" reagiert. Das kann unangenehm sein.

Du musst nichts beweisen

Vielleicht hilft dir einer dieser Schritte – alles ist freiwillig.

Dein Gefühl, dass eine Grenze überschritten wurde, ist Grund genug, hier zu sein. Du brauchst keine Beweise.

Nur du bestimmst, wo deine Grenzen liegen und wie du damit umgehen möchtest. Du entscheidest auch, ob und wann du dir Hilfe suchst.

Du musst das nicht alleine schultern. Es gibt Menschen, die dir zuhören und dich unterstützen, ohne dich zu verurteilen.

Was du jetzt tun könntest

Alles ist freiwillig. Du musst nichts tun – aber vielleicht hilft dir einer dieser Schritte.

1

Orientierung finden

Lies dich weiter in Ruhe durch die Themen und finde Worte für das, was dir passiert ist.

2

Mit jemandem sprechen

Überlege, ob es eine Person gibt, der du vertrauen kannst. Du bestimmst, wie viel du erzählst.

3

Anonyme Hilfe

Wir hören dir erst einmal zu und helfen dir dann, deine Gedanken zu sortieren – anonym und ohne Druck.

Was du wissen solltest:

  • Du bleibst anonym.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht und respektieren deine Grenzen.
  • Alles ist freiwillig.

Möchtest du darüber sprechen?

Unser Team vom Digitalen Kinderschutzzentrum ist gerne für dich da. Wir hören dir zu und helfen dir dabei, das Chaos im Kopf zu ordnen und nach Wegen zu suchen, die sich für dich sicher anfühlen.

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Häufige Fragen