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Wenn private Fotos oder Videos ohne dein Einverständnis an andere Personen oder in Gruppen geschickt werden.
Es spielt keine Rolle, wie ein Bild entstanden ist oder warum es existiert – niemand hat das Recht, es gegen deinen Willen zu benutzen oder dich damit unter Druck zu setzen. Du musst hier nichts beweisen, um Unterstützung zu bekommen.
Wenn du dich gerade jetzt bedroht fühlst, findest du seitlich jederzeit die Soforthilfe.
Du musst hier nichts erzählen. Du darfst dir erst einmal nur Orientierung holen.
Digitale Gewalt mit Bildern hat verschiedene Formen.
Wenn private Fotos oder Videos ohne dein Einverständnis an andere Personen oder in Gruppen geschickt werden.
Wenn jemand behauptet, Bilder von dir zu besitzen, und diese als Druckmittel nutzt, um etwas von dir zu verlangen.
Wenn Bilder genutzt werden, um dich klein zu machen, dich zu demütigen oder Macht über dich auszuüben.
Du hast ein Recht auf Schutz und ein sicheres digitales Leben.
Die Verantwortung liegt immer bei der Person, die Bilder gegen deinen Willen nutzt oder dich damit unter Druck setzt.
Dein Gefühl, dass etwas nicht stimmt oder bedrohlich ist, reicht völlig aus, um hier Unterstützung zu finden.
Du allein bestimmst, ob und wann du einen nächsten Schritt gehst oder mit jemandem darüber sprichst.
Du musst nichts davon tun. Aber vielleicht hilft dir einer dieser Schritte.
Wenn du dich gerade in diesem Moment bedroht fühlst, ist es wichtig, dass du nicht alleine bleibst.
Es gibt Menschen, die genau für solche Situationen da sind und wissen, wie man sicher damit umgeht.
Du musst heute nicht das ganze Problem lösen. Es reicht, erst einmal einen sicheren Ort für deine Gedanken zu finden.
Unser Team vom Digitalen Kinderschutzzentrum ist gerne für dich da. Gemeinsam überlegen wir ganz in Ruhe, was dir jetzt Sicherheit geben könnte – ohne dass du sofort etwas entscheiden musst.
Hol dir Hilfe & BeratungWenn jemand Bilder gegen dich benutzt, kann sich das plötzlich und überwältigend anfühlen. Wichtig ist: Du bist nicht allein und du musst nichts „richtig machen“, um Hilfe zu verdienen. Versuch zuerst, wieder etwas Boden unter den Füßen zu bekommen und hol dir Unterstützung, bevor du irgendetwas entscheidest.
Es ist verständlich, dass du willst, dass diese Angst sofort aufhört. Aber wenn du nachgibst, ist es oft nicht vorbei, sondern es kommen neue Forderungen. Du bist niemandem etwas schuldig. Du darfst dir Hilfe holen, um wieder Kontrolle zurückzubekommen, Schritt für Schritt.
Das kann sich wie kompletter Kontrollverlust anfühlen, und Scham ist eine häufige Reaktion, obwohl du nichts falsch gemacht hast. Du musst das nicht alleine „aufräumen“. Es gibt Wege, Inhalte zu melden und Unterstützung zu bekommen. Dass etwas geteilt wurde, sagt nichts über deinen Wert aus, sondern über die Grenzverletzung der anderen Person.
Nein. Vertrauen zu haben ist menschlich. Niemand hat dadurch das Recht, deine Bilder weiterzugeben oder dich damit unter Druck zu setzen. Du darfst Hilfe bekommen, auch wenn du das Bild freiwillig geschickt hast.
Wenn es jemand aus deinem Umfeld ist, fühlt es sich oft noch unsicherer an, weil du der Person oder den Gerüchten nicht einfach aus dem Weg gehen kannst. Du musst damit nicht allein bleiben. Es kann sehr entlastend sein, eine erwachsene Vertrauensperson oder Beratung dazuzuholen, damit du nicht jeden Schritt allein tragen musst.
Auch wenn es nicht echt ist, können die Folgen sich sehr echt anfühlen. Du musst dich nicht beweisen oder perfekt erklären können, damit es ernst genommen wird. Auch gefälschte Bilder sind digitale Gewalt, wenn sie dich bloßstellen oder einschüchtern sollen. Du darfst dir Unterstützung holen, damit du damit nicht allein bist.
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