Zum Inhalt springen

Bilder werden gegen mich verwendet

Es spielt keine Rolle, wie ein Bild entstanden ist oder warum es existiert – niemand hat das Recht, es gegen deinen Willen zu benutzen oder dich damit unter Druck zu setzen. Du musst hier nichts beweisen, um Unterstützung zu bekommen.

Wenn du dich gerade jetzt bedroht fühlst, findest du seitlich jederzeit die Soforthilfe.

Trifft etwas davon auf dich zu?

Jemand droht, Bilder von mir zu teilen Bilder wurden ohne mein Okay weitergeschickt Ich werde unter Druck gesetzt oder erpresst Ich habe Angst, dass jemand die Bilder sieht Ich schäme mich für die Situation

Du musst hier nichts erzählen. Du darfst dir erst einmal nur Orientierung holen.

Was hier passiert sein kann

Digitale Gewalt mit Bildern hat verschiedene Formen.

Teilen ohne Zustimmung

Wenn private Fotos oder Videos ohne dein Einverständnis an andere Personen oder in Gruppen geschickt werden.

Drohung & Druck

Wenn jemand behauptet, Bilder von dir zu besitzen, und diese als Druckmittel nutzt, um etwas von dir zu verlangen.

Bloßstellung & Kontrolle

Wenn Bilder genutzt werden, um dich klein zu machen, dich zu demütigen oder Macht über dich auszuüben.

Dein Erleben ist ernst zu nehmen.

Du hast ein Recht auf Schutz und ein sicheres digitales Leben.

Du bist nicht allein

Du bist nicht schuld.

Die Verantwortung liegt immer bei der Person, die Bilder gegen deinen Willen nutzt oder dich damit unter Druck setzt.

Du musst nichts beweisen.

Dein Gefühl, dass etwas nicht stimmt oder bedrohlich ist, reicht völlig aus, um hier Unterstützung zu finden.

Du darfst entscheiden.

Du allein bestimmst, ob und wann du einen nächsten Schritt gehst oder mit jemandem darüber sprichst.

Wenn du dich im Netz nicht sicher fühlst

Du entscheidest selbst, wer oder was online wie viel Platz in deinem Leben einnimmt. Auf Saferinternet.at findest du praktische Tipps, wie du deine Privatsphäre schützt oder verletzende Inhalte sicher meldest.

Sichere jetzt deine digitalen Grenzen

Was könnte jetzt helfen?

Du musst nichts davon tun. Aber vielleicht hilft dir einer dieser Schritte.

1

Sicherheit zuerst

Wenn du dich gerade in diesem Moment bedroht fühlst, ist es wichtig, dass du nicht alleine bleibst.

2

Du musst nicht allein reagieren

Es gibt Menschen, die genau für solche Situationen da sind und wissen, wie man sicher damit umgeht.

3

Schritt für Schritt

Du musst heute nicht das ganze Problem lösen. Es reicht, erst einmal einen sicheren Ort für deine Gedanken zu finden.

Was du jetzt tun könntest

Du musst nichts davon tun – aber vielleicht hilft dir ein Schritt.

Erstmal sortieren

Du möchtest dich erst einmal orientieren? Dann bleib hier auf der Seite, lies in Ruhe weiter und finde Worte für das, was passiert ist.

Mit jemandem sprechen

Überlege für dich, ob es eine Person gibt, der du vertrauen kannst. Du musst keine Details nennen, wenn du nicht möchtest.

Anonyme Hilfe

Kontaktiere uns per Chat oder komm direkt vor Ort vorbei, um über deine Sorgen zu sprechen – sicher und gerne auch anonym.

Was du wissen solltest

  • Unsere Beratung ist anonym.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Wir respektieren deine Grenzen.
  • Alles bleibt freiwillig.

Möchtest du darüber sprechen?

Unser Team vom Digitalen Kinderschutzzentrum ist gerne für dich da. Gemeinsam überlegen wir ganz in Ruhe, was dir jetzt Sicherheit geben könnte – ohne dass du sofort etwas entscheiden musst.

Hol dir Hilfe & Beratung

Häufige Fragen

Was soll ich tun, wenn mich jemand mit Bildern erpresst?

Wenn jemand Bilder gegen dich benutzt, kann sich das plötzlich und überwältigend anfühlen. Wichtig ist: Du bist nicht allein und du musst nichts „richtig machen“, um Hilfe zu verdienen. Versuch zuerst, wieder etwas Boden unter den Füßen zu bekommen und hol dir Unterstützung, bevor du irgendetwas entscheidest.

Soll ich zahlen oder mehr Bilder schicken, wenn jemand damit droht, Bilder zu veröffentlichen?

Es ist verständlich, dass du willst, dass diese Angst sofort aufhört. Aber wenn du nachgibst, ist es oft nicht vorbei, sondern es kommen neue Forderungen. Du bist niemandem etwas schuldig. Du darfst dir Hilfe holen, um wieder Kontrolle zurückzubekommen, Schritt für Schritt.

Was kann ich tun, wenn intime Bilder von mir bereits online geteilt wurden?

Das kann sich wie kompletter Kontrollverlust anfühlen, und Scham ist eine häufige Reaktion, obwohl du nichts falsch gemacht hast. Du musst das nicht alleine „aufräumen“. Es gibt Wege, Inhalte zu melden und Unterstützung zu bekommen. Dass etwas geteilt wurde, sagt nichts über deinen Wert aus, sondern über die Grenzverletzung der anderen Person.

Bin ich schuld, wenn ich intime Bilder freiwillig verschickt habe und sie jetzt gegen mich benutzt werden?

Nein. Vertrauen zu haben ist menschlich. Niemand hat dadurch das Recht, deine Bilder weiterzugeben oder dich damit unter Druck zu setzen. Du darfst Hilfe bekommen, auch wenn du das Bild freiwillig geschickt hast.

Was soll ich tun, wenn mein/e Ex oder jemand aus meiner Schule (intime) Bilder gegen mich benutzt?

Wenn es jemand aus deinem Umfeld ist, fühlt es sich oft noch unsicherer an, weil du der Person oder den Gerüchten nicht einfach aus dem Weg gehen kannst. Du musst damit nicht allein bleiben. Es kann sehr entlastend sein, eine erwachsene Vertrauensperson oder Beratung dazuzuholen, damit du nicht jeden Schritt allein tragen musst.

Was kann ich tun, wenn jemand ein Fake- oder KI-Bild von mir erstellt und verbreitet?

Auch wenn es nicht echt ist, können die Folgen sich sehr echt anfühlen. Du musst dich nicht beweisen oder perfekt erklären können, damit es ernst genommen wird. Auch gefälschte Bilder sind digitale Gewalt, wenn sie dich bloßstellen oder einschüchtern sollen. Du darfst dir Unterstützung holen, damit du damit nicht allein bist.