Ich werde abgewertet
Wenn Worte oder Bilder genutzt werden, um dich klein zu machen oder zu beleidigen.
Was online passiert, fühlt sich nicht weniger real an und kann sehr verletzen. Du übertreibst nicht, wenn es dir nahe geht. Hier bist du genau richtig.
Orientieren ist immer erlaubt. Du musst nicht sofort etwas erzählen.
Wenn dich das belastet, ist das Grund genug, dir Unterstützung zu holen.
Es gibt viele verschiedene Formen – und alle sind im Netz genauso ernst zu nehmen wie im echten Leben.
Wenn Worte oder Bilder genutzt werden, um dich klein zu machen oder zu beleidigen.
Wenn Attacken gegen dich einfach nicht aufhören und dich immer wieder erreichen.
Wenn Dinge von dir öffentlich geteilt werden oder du dich der Menge ausgeliefert fühlst.
Wenn du nicht mehr selbst bestimmen kannst, wer Informationen oder Bilder von dir sieht.
Wenn deine Gedanken kreisen und dich der Druck bis in dein Schlafzimmer verfolgt.
Das, was im Netz passiert, ist ernst zu nehmen. Du musst es nicht alleine aushalten.
Wenn viele Dinge auf dich einprasseln, können Emotionen und Reaktionen folgen, die sich schwer anfühlen – das ist eine normale Reaktion auf Stress, die du aber ernst nehmen solltest.
Deine Gedanken kreisen ständig um das, was passiert ist, und du suchst nach einem Ausweg.
Du spürst eine dauerhafte Anspannung, Herzklopfen oder kannst nicht mehr gut schlafen.
Egal, wo du bist: Der Druck bleibt bestehen und dein Handy wird immer mehr zur Belastung.
Manche Sätze hört man oft – aber sie stimmen nicht.
„Das ist ja nur im Internet."
Wenn es dich verletzt oder bedroht, ist es eine Form von Gewalt und immer ernst zu nehmen.
„Ignorieren hilft immer."
Manchmal ist die Belastung so groß, dass sich ohne Unterstützung von außen nichts ändert.
„Ich muss das alleine schaffen."
Du darfst dir jederzeit Hilfe holen und musst den Druck nicht alleine tragen.
Unser Team vom Digitalen Kinderschutzzentrum ist gerne für dich da. Gemeinsam überlegen wir ganz in Ruhe, was dir jetzt Sicherheit geben könnte – ohne dass du sofort etwas entscheiden musst.
Hol dir Hilfe & BeratungWenn du online wiederholt angegriffen, lächerlich gemacht, bloßgestellt oder ausgegrenzt wirst, kann das Cybermobbing sein. Dass es digital passiert, macht es nicht harmloser. Online-Angriffe können sich sehr real anfühlen, weil sie dich treffen und oft nicht einfach „weg“ sind.
Weil es sich oft anfühlt, als gäbe es keinen sicheren Ort: Dinge bleiben sichtbar, können weitergeschickt werden, und du kannst dem nicht einfach ausweichen. Wenn es dich stark belastet, bist du nicht „zu empfindlich“ – es ist ein ernstes Erleben.
Es ist normal, wenn dich das klein macht oder du dich am liebsten verstecken willst. Wichtig ist: Dein Wert hängt nicht von Kommentaren ab – auch wenn es sich gerade so anfühlt. Du musst das nicht alleine aushalten. Unterstützung zu holen (eine Vertrauensperson oder Beratung) kann dir helfen, wieder Halt zu bekommen und zu sortieren, was du brauchst.
Das kann sich wie totaler Kontrollverlust anfühlen. Diese Angst ist verständlich. Du musst da nicht allein durch. Es gibt Wege, Unterstützung zu bekommen und Dinge Schritt für Schritt anzugehen. Auch wenn es sich gerade „endlos“ anfühlt: Es kann wieder leiser werden.
Wenn viele mitmachen, fühlt es sich wie „alle gegen mich“ an und kann sehr einsam machen. Trotzdem bist du nicht machtlos. Oft macht schon eine einzige Person, die dich ernst nimmt, einen Unterschied – und du darfst dir Hilfe holen, damit du nicht allein dagegen stehen musst.
Ja, das ist sehr häufig. Scham entsteht oft, weil man sich beobachtet und bewertet fühlt. Aber du musst das nicht allein tragen. Du darfst klein anfangen – du musst keinen perfekten Satz haben. Hilfe kann auch damit starten, dass du nur sagst: „Online passiert etwas, das mich fertig macht.“
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