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Welche Rechte habe ich?

In schwierigen Situationen oder bei Gewalt ist es wichtig zu wissen: Du bist nicht allein und du hast ein Recht auf Schutz und Unterstützung.

Du musst nichts beweisen. Dein Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ist Grund genug.

Deine Rechte bei uns

Anonymität

Du kannst dich informieren und beraten lassen, ohne deinen Namen zu sagen.

Vertraulichkeit

Wir unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Was du erzählst, bleibt unter uns.

Freiwilligkeit

Du entscheidest über alles, was passiert. Nichts passiert gegen deinen Willen.

Selbstbestimmung

Wir respektieren dich. Deine Meinung und deine Wünsche stehen bei uns im Mittelpunkt.

Sicherheit

Wir unterstützen dich dabei, einen Weg zu finden, damit du dich wieder sicher fühlst.

Unterstützung

Du darfst dir jederzeit Hilfe holen, auch wenn du nur ein schlechtes Bauchgefühl hast.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich anonym bleiben, wenn ich Hilfe suche?

Ja. Der Einstieg soll niedrigschwellig sein und Vertrauen geben. Du kannst erst mal ohne große Angaben starten und selbst entscheiden, was du teilen möchtest.

Gilt Schweigepflicht und bleibt das vertraulich?

Das Ziel ist ein Safe Space mit Vertraulichkeit und klarer Orientierung. Wichtig ist auch: Es soll für dich immer vorhersehbar sein, was mit deinen Informationen passiert. Wenn es Situationen gibt, in denen zusätzliche Hilfe nötig wird, sollte dir das transparent erklärt werden, bevor irgendetwas passiert.

Muss ich Details erzählen oder etwas beweisen, damit ich ernst genommen werde?

Nein. Es reicht, dass es sich für dich belastend anfühlt. Du darfst vage bleiben, langsam anfangen und musst nichts „beweisen“, um Unterstützung zu bekommen.

Bestimme ich, worüber ich spreche und wie weit es geht?

Ja. Freiwilligkeit und Selbstbestimmung sind Kernprinzipien. Du kannst jederzeit pausieren, abbrechen, später wiederkommen oder erst mal nur lesen, ohne etwas zu erzählen.

Was, wenn ich Angst vor Konsequenzen habe, wenn ich etwas sage?

Das ist ein sehr häufiges Thema. Du kannst genau damit anfangen: erst mal über deine Sorge sprechen, ohne Inhalte offenlegen zu müssen. Ziel ist, dir Optionen zu zeigen und dir Sicherheit zu geben, statt dich zu drängen.

Darf ich mir Hilfe holen, auch wenn ich minderjährig bin?

Ja. Das Angebot ist explizit für Jugendliche gedacht und soll genau diese Hürde senken. Du darfst dir Orientierung und Unterstützung holen, auch wenn du noch unsicher bist, wie du das einordnen sollst.

Du kannst uns alles fragen.

Wir helfen dir dabei, eine Antwort zu finden.

So bleibt es für dich sicher

1

Du entscheidest

Du bestimmst, worüber wir sprechen und wie viel du uns anvertrauen möchtest.

2

Du kannst jederzeit stoppen

Wenn dir etwas zu viel wird, machen wir eine Pause oder hören auf. Du hast die volle Kontrolle.

3

Optionen statt Urteile

Wir verurteilen dich nicht, sondern suchen gemeinsam nach einer Lösung, die für dich passt.

Wie möchtest du weitermachen?

Du weißt jetzt mehr über deine Rechte. Wenn du einen Schritt weitergehen möchtest, kannst du hier schauen, welche konkrete Unterstützung wir anbieten oder wo du im Notfall anrufen kannst.

Du hast genauso viele Rechte wie alle anderen.

Egal wie groß oder klein sich deine Sorgen anfühlen – es ist immer okay, dir Unterstützung zu holen.